Die Verhaltenstherapie gehört neben der Psychoanalyse, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der systemischen Therapie zu den vier anerkannten psychotherapeutischen Verfahren. Sie orientiert sich dabei am Hier & Jetzt, ohne die Biographie zu vernachlässigen und nutzt wissenschaftlich fundierte Interventionen. Verhaltenstherapie versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe.
Gemeinsam den Berg besteigen
Manchmal wirken unsere Probleme oder Belastungen unüberwindbar, wie ein großer Berg. Wir haben keine Ideen, wie wir diesen Berg überwinden können. Unsere Gefühle zeigen uns jedoch, dass wir den Berg überwinden müssen, damit es uns besser geht. Ich als Therapeutin stehe Ihnen zur Seite und überprüfe gemeinsam mit Ihnen Ihre Ausrüstung (vorhandene Stärken und Ressourcen), plane mit Ihnen eine Route, lege mit Ihnen Teilziele fest, bevor wir gemeinsam den Berg besteigen. In meinem Rucksack habe ich verschiedene Werkzeuge (Techniken), damit Sie steile Abschnitte überwinden können. Ich werde Sie begleiten und ermutigen Ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Therapie ist ein kreativer Prozess und wird individuell auf Sie abgestimmt. Mir ist es besonders wichtig, Sie in der Eigenverantwortung zu stärken, so dass Sie langfristig nicht auf therapeutische Hilfe angewiesen sind.
Emotionen als Kompass
In der Therapie setzte ich verschiedene Übungen aus der emotionsfokussierten, sowie der ACT-Therapie ein. Viele Menschen können mit ihren Gefühlen nichts anfangen, können nicht zuordnen, was sie fühlen. In der Therapie lernen Sie mit belastenden Emotionen umzugehen und finden den Zugang zu lebendigeren stärkenden Emotionen. Es ist für mich ein Anliegen, dass Sie erkennen, was Sie brauchen, was Ihnen im Leben wichtig ist und das Sie Ihre Emotionen als Kompass nutzen. ACT geht davon aus, dass wir Menschen unangenehme Gefühle, negative Gedanken und körperliche Beschwerden normalerweise lieber vermeiden als sie anzunehmen. Doch genau dieses Vermeiden und der Kampf gegen unerträgliche Zustände ruft oft das Leiden hervor und verstärkt es. Selbstmitgefühl statt Selbstkritik kann uns helfen unangenehme Gefühle zu akzeptieren und gleichzeitig Stress zu reduzieren.